Archiv der Kategorie: Schulleben 2016/17

Wie man ein Aquarium einrichtet – die Pestalozzi-Grundschule ist „auf den Fisch gekommen“

Man braucht, damit man das Aquarium überhaupt in Betrieb nehmen kann, eine Pumpe inklusive Filterschwämmen und Flies, einen Wasserfilter mit den dazugehörenden Bakterien, einen Wassertemperierer, ein für Aquarien geeignetes Thermometer und eine Ausweichmöglichkeit für die fische während der Reinigungsarbeiten.

Aber ein Aquarium ohne Pflanzen und Deko ist ja auch nicht richtig schön. In unserem Aquarium waren schon lila Stine, diese konnten wir aber nicht gebrauchen. Deshalb schütteten wir sie aus. Damit Wasserpflanzen richtig wachsen können, brauchen sie einen Nährboden (Humus oder Erde). Dieser sollte mindestens 10cm aufgeschichtet sein. Darüber kommt eine Kiesschicht von 3cm Dicke. Sie sollte schräg (hinten höher als vorne) aufgeschichtet sein. Anschließend kommt die Deko, z.B. ein Schiffswrack, eine Schatztruhe, Steine, Bambus, eine Höhle, Wurzeln…) in das Aquarium.

Mit Hilfe eines Tellers, den man am besten schräg zu Beispiel auf einem Stein aufliegend in das Aquarium legt, füllte man es ungefähr bis zur Hälfte mit Wasser. Nun werden die Pflanzen eingepflanzt. Das geht mit einer Pinzette am besten. Manch macht zuerst ein kleines Loch und setzt anschließend die Pflanze hinein. Am besten setzt man die Wasserpflanzen, die später hoch wachsen, nach hinten, kleinere in die Mitte. Vorne müssen keine Pflanzen sein. Nach dem Einpflanzen muss an Pflanzenreste mit einem kleinen Kescher abschöpfen.

Zuletzt setzt man den Filter, den Wassertemperierer und das Thermometer ein und schaltet die Pumpe an.

Nach einer Ruhezeit von 20 Tagen ist das Aquarium bereit für die Fische. Nach ihrem Kauf müssen die Fische erstmal zwei bis drei Tage ruhen. In dieser Zeit gießt man immer mal wieder Wasser vom Aquarium in den Fischbeutel. Nach dieser Ruhezeit können sie in ihren neuen Lebensraum entlassen werden. Die Fische müssen zweimal am Tag gefüttert werden. Bei uns in der Schule macht das jede Woche eine andere Klasse.

Cleo, Theresa und Jana

Unterrichtsgang zur Stiftskirche

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Am 28.6.2018 um ca. 8 Uhr lief die Klasse 4c zur Stiftskirche. In der Stiftskirche angekommen, traf die Klasse Herrn Geburek. Als Erstes gingen die Kinder in die Vorhalle, die Paradies genannt wird.

Oben an der Eingangstür waren drei Leute abgebildet. Der Linke war der heilige Petrus, der früher Fischer war. Der Rechte hieß Alexander. In der Mitte war Jesus.

In der Kirche zeigte uns der Führer Herr Geburek ein altes Jesuskreuz und das berühmte Bild von Matthias Grünewald. Es zeigt einen toten Jesus und seine traurige Mutter Maria, von welcher aber nur die Hände abgebildet sind.

Dann zeigte uns Herr Geburek die beiden Baustile der Stiftskirche. Er erklärte uns die Unterschiede zwischen Gotik und Romanik. Später zeigte uns Herr Geburek das Herz von Dalberg, was sich in einem Pokal befindet. Heute gibt es noch eine Schule in Aschaffenburg, sie seinen Namen trägt, das Dalberg Gymnasium.

Als Nächstes ging die Klasse in den Kreuzgang der Kirche, wo früher Feiern stattgefunden haben.

Im Kreuzgang wurde auch immer das Kreuz herumgetragen.

Zuletzt verabschiedete sich Herr Geburek von der Klasse und wir gingen wieder zurück zur Schule.

Elias Bahrani

Die Ökolozzis sind da!

2015 fing alles an. Unsere Schule machte sich auf den Weg. Umweltschule wollen wir werden, das ist unser Ziel. Im Schuljahr 2016/17 waren wir am Schulfest auf der Suche nach dem oder der Ökolozzi – oder das Ökolozzi? Sieger wurde das. So sah das erste Ökolozzi aus: Ökolozzi_LogoEs hat sich ein bisschen verändert und hat sich vermehrt. Allen ist etwas gleich: Sie tragen die Erde in ihrem Herzen. Gerne stellen sie sich selbst vor.

Ökolozzis_SchulwegMeine Füße sind grün. Ich bin unser Meilen-Ökolozzi. Ich sammele grüne Meilen und laufe – wann immer es geht – zu Fuß oder benutze umweltfreundliche Verkehrsmittel.

 

 

 

Ökolozzis_Müll

Ich bin das Müll-Ökolozzi und bekomme große, glückliche Augen, wenn ich das Recycling-Zeichen sehe. Wenn etwas nicht recycelbar ist, sollte es wenigstens in den richtigen Mülleimer wandern. Und überhaupt: Eine Menge Müll lässt sich vermeiden. Das ist die beste Lösung!

 

 

Ökolozzis_EnergieIch bin das Energie-Ökolozzi und erinnere alle daran, verantwortungsbewusst mit Strom umzugehen – und einfach auch mal abzuschalten.

 

 

 

 

Ökolozzis_WasserIch bin das Wasser-Ökolozzi und bin am wichtigsten von allen. Ich halte das Wasser, das wertvollste Element der Erde in meinen Händen. Keiner soll das vergessen! Wir Menschen müssen das Wasser der Erde schützen und sauber halten. Denn ohne Wasser – kein Leben!

 

 

 

 

Den Ökolozzis kann man ab sofort auch immer wieder auf unsere Homepage oder im Schulhaus oder im Hausaufgabenheft begegnen!

Das Ur-Ökolozzi wurde von Karina Il gemalt. Seine vier Freunde gestaltete Anna Klein.

Wie wird Wasser wieder sauber?

Ökolozzis_WasserDiese Frage stellten sich die ersten Klassen in der Projektwoche. Dazu mussten wir zuerst herausfinden, wie sauberes Wasser sein soll, nämlich farblos, geruchlos, geschmacklos und durchsichtig.

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Danach haben wir versucht, verschiedene Stoffe in Wasser zu lösen. Mit Salz, Essig und Wasserfarbe geht das sehr gut, aber Kaffeepulver, Mehl oder Erde, lösen sich nicht ganz auf und setzen sich am Boden ab. Salatöl schwimmt sogar auf dem Wasser!

IMG_1818Jetzt mussten wir unser verschmutztes Wasser wieder reinigen – denn solches Wasser wollen wir der Erde nicht zumuten. Wir versuchten es mit Sieben, Filtern und ließen die Sonne sogar die Sonne für uns arbeiten. Manchmal half auch nur abwarten, bis der Schmutz sich absetzt und man das Wasser darüber abgießen kann. In den Experimenten wurde uns schnell klar, dass nicht jede Methode für alle Stoffe das Richtige ist. Es kommt darauf an, welcher Schmutz im Wasser ist, damit man die passende Methode zum Reinigen anwenden kann.

Frau Fäth-Stoll erzählte uns vom Künstler Friedensreich Hundertwasser, der nicht nur IMG_1822Maler und Architekt war, sondern auch ein Philosoph und Umweltschützer. Er wollte keinen Müll und keinen Schmutz auf der Erde hinterlassen. Doch einfach mal Chemie einsetzen, die den Schmutz auflöst – das wollte er erst recht nicht. Deshalb dachte er lange nach und sah sich an, wie Pflanzen es machen. Das brachte ihn auf die Idee, eine Pflanzenkläranlage und sogar eine Humustoilette zu bauen.

Heute gibt es die Pflanzenkläranlage in vielen Städten, die damit tatsächlich ihr Schmutzwasser reinigen. Im Kleinformat kann sie Wasserfarben- und Tafelputzwasser säubern. Deshalb haben wir Erstklässler kleine Pflanzenkläranlagen für unsere Schule gebaut – so muss unser Schmutzwasser nicht mehr in den Ausguss fließen, sondern wird auf natürlichem Weg von Pflanzen gereinigt.

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Wenn ihr unsere Pflanzenkläranlage nachbauen wollt, könnt ihr euch die Bauanleitung hier herunterladen. Gefunden haben wir die Idee zur Mini-Kläranlage im Heft „Wasser ist ein Zaubersaft“ (Domino-Verlag, 2004).

Pflanzenkläranlage selber bauen